Abenteuer Texas

From the diary of Fishmops himself 

Es waren einmal zwei Mitteleuropäer, von einem kleinen Campus in the middle of    nowhere. Von dort aus starteten sie in ein Abenteuer in einem weit entfernten Land   auf der anderen Seite der Welt. Ihr Ziel war Texas - der lone star state. Viele   Geschichten und Gerüchte wurden sich über diesen Staat im Süden des   nordamerikanischen Kontinents erzählt.Dies konnte sie jedoch nicht davon   abhalten  und so setzten sie bald darauf den ersten Fuß auf texanischen Boden . Texas - ein Land von unbeschreiblicher Weite und voller Gegensätze, faszinierend   und eindruckvoll.

 

Dies ist Ihre Geschichte:

 

Nach einem eigentlich viel zu langen und unnötigen Flug kamen sie schließlich an ihrem Zielort an: Wichita Falls. Zu Beginn war alles neu, ungewohnt, beeindruckend und teilweise auch unverständlich. Wo waren sie gelandet? - viel zu breite Straßen, keine Nahverkehrsmittel, teilweise seltsam gekleidete Menschen deren Mentalität und Gewohnheiten sich doch sehr von dem bisher Bekannten unterschied und viel zu große und Anfangs zu laute Automobile. Benzin ist günstig, die Burger ultimativ, die Steaks einfach himmlisch und der Kunde König. Waren sie im Paradies? Auch mussten sie sich erst an die neuen Dimensionen dieses Landes gewöhnen, eben alles eine Nummer größer. Zu Beginn machten sie sich teilweise lustig über die Gewohnheiten der Einheimischen, doch mittlerweile haben auch sie einiger der   zunächst als komisch beäugte Verhaltensweisen angenommen

Vor Beginn ihres Praxissemester erkundeten sie zuerst einmal die Umgebung um    Wichita Falls um sich an die zunächst fremde Umgebung und den teils enormen   Entfernungen zu gewöhnen. Sie unternahmen Erkundungstouren nach Dallas -  u.a . Schauplatz des John F. Kennedy Attentates im Jahre 1963 - auch ein Spiel der Dallas Mavericks mit ihrem deutschen Superstar Dirk Nowitzky ließen sie sich nicht entgehen. Im Nachbarstaat Oklahoma besuchten sie die wildlebenden Büffel im Wichita Mountains State Park und sie genossen die Weiten des texanischen Farmlandes.

Mitte Januar begannen unsere beiden Mitteleuropäer schließlich motiviert ihr Semester an der Midwestern State University. - Nach anfänglichem Stress durch Leistungsnachweise ihrer deutschen Heimathochschule, welche sie jedoch meisterten, konnten  sie sich  aber schnell einleben. Dies lag unter anderem daran, dass sie noch andere Mitteleuropäer fanden mit denen sie sich  auf  Anhieb  gut verstanden, aber auch  mit den Einheimischen verstanden sie sich  von Beginn an bestens. Auch das  studieren an ihrer Partneruniversität, der Midwestern State,  brachte für sie viel  Neues. Kleine Klassen, motivierte  Professoren,  jede Woche Tests oder Examen  und eine Universität die sich ganz  auf  die Bedürfnisse der Studenten eingestellt  hat. Nach der ersten Hälfte des  Semesters hatten sich  unsere  beiden  Mitteleuropäer dann eine kleine Pause  verdient. Somit machten   sie  sich mit   Ihrem Chrysler New Yorker auf, die unendlichen Weiten von Texas zu  erkunden.

Eine über 5100 km lange Reise brachte sie nach Dallas-Fort Worth, Austin, San   Antonio, an die Golfküste nach Corpus Christi und nach Houston. Auch der wohl    abgelegenste Nationalpark der USA -  Big Bend -  ließen sie sich nicht entgehen.   Wüstenartige Weiten, Sandstrände an der Golfküste oder die über 2700 Meter   hohen Chisos Mountains, in zwei Wochen erkundeten sie den größten Teil von   Texas und erlebten viel, bis hin zu einer unvergesslichen Autopanne in der Wüste.  Nach Ihrer Rückkehr konnte dann schließlich die zweite Hälfte des Semesters beginnen, welche noch besser als die erste wurde, denn die hatten sich nun an all   die wöchentlichen Tests und Examen gewöhnt. Es wurde geschwenkt, welches die   Einheimische als barbequeing bezeichnen, viel gelacht und das eine oder andere Fass Miller Lite in geselliger Runde vernichtet.

Am Schluss eines unvergesslichen Semester viel den beiden natürlich der Abschied schwer. Doch sie hatten sich vorgenommen, bevor sie wieder in heimische Gefilde zurückkehren würden, noch ein paar weitere Staaten zu erkunden. Der zweite road trip stand bevor. Ihre Route führte sie von Texas aus nach New Orleans, von hier an  der Golfküste entlang bis nach Key West in Florida. An der Ostküste Florida´s ging es schließlich  nach South Carolina, Georgia und Virginia - die alten Südstaaten  mit den Schlachtfeldern des Bürgerkrieges - bis hinauf nach New Jersey. Insgesamt mehr als 8000 km an der Golf- und Ostküste entlang. Der krönenden  Abschluss eines gigantischen Semesters bildete letztendlich die faszinierende  Megametropole New York City.

Die Zeit verging wie im Fluge, fast schon zu schnell. Nun schauen beide wehmütig auf die letzen Monate zurück in denen sie so viel Neues erlebt und kennen gelernt haben, all dies hat sich unauslöschbar in Ihren Erinnerungen verankert. Mit Stolz können sie nun behaupten, dieses wundervolle Land und seine Menschen kennen   gelernt zu haben, mehr noch, sie wurden zu einem Teil von ihnen. Sie  wurden zu   Texanern.

 

                                 

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